Bernard Gantner (1928–2018) erschuf Landschaften, in denen Natur, Licht und Stimmung zu einer poetischen Einheit verschmelzen. Geboren in Belfort, Frankreich, entdeckte er früh seine Leidenschaft für die Malerei und wurde vom Konservator des Museums von Belfort, Léon Delarbre, in die Ölmalerei eingeführt. Später vertiefte er sein Studium in Paris und bildete sich in Museen und Galerien weiter, bevor er seine eigene künstlerische Handschrift entwickelte.

Gantner ist vor allem für seine impressionistischen Landschaftsgemälde bekannt, die ländliche Szenen, kleine Ansiedlungen, Farmen und Winterlandschaften in harmonischer Komposition darstellen. Neben seinen Gemälden entstanden auch Lithografien, Radierungen, Aquarelle und Illustrationen, die seine präzise Beobachtungsgabe und sein feines Gespür für Licht und Farbe widerspiegeln.

Gantners Werke wurden international ausgestellt und sind in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Mit atmosphärischer Tiefe, harmonischer Farbgebung und poetischer Ausdruckskraft hat er ein Œuvre hinterlassen, das die Schönheit und Stimmungen der Natur auf einzigartige Weise vermittelt.